Über Metal Law

Legt man METAL LAWs zweite Studioproduktion „Lawbreaker“ in den Player, dauert es nicht lange bis man weiß, worauf es dieser Band ankommt. Wie es der Name der Gruppe schon andeutet, ist Heavy Metal das Gesetz, wenn man sich ihre Songs anhört – es gibt keine Kompromisse; keine unauffälligen Versuche in das Bild des heutigen Metals zu passen, das sich so stark unterscheidet von den Ursprüngen aus der Vergangenheit. Es sind diese Ursprünge, auf die sich METAL LAW konzentrieren, wenn sie traditionellen Heavy Metal zum Leben erwecken, „wie es sein soll“ und die Musik in einer fokussierten Live-Show mit Ketten und Leder, hoher Solofrequenz, melodischen Leads und schnellen, treibenden Rhythmen präsentieren.
METAL LAW startet ins späte Jahr 2011 mit einem brandneuen Line-up bestehend aus Rocco (Gitarre), Christoph (Bass), Max (Drums) und Bandgründer Karsten (Gesang, Gitarre), der sich weigerte aufzugeben, als Ende 2010 die Band kurz vor der Auflösung stand. Doch die Anfänge dieses Berliner Heavy-Metal-Outfits gehen zurück ins Jahr 1997, als Karsten Degling die Band unter dem Namen REUDIG ins Leben rief, der später in RAPID FIRE und schließlich in METAL LAW umgetauft wurde, um die Musik der Gruppe am aussagekräftigsten widerzuspiegeln. Musikalische Einflüsse holte man sich hauptsächlich von klassischen deutschen Metalbands wie ACCEPT und RUNNING WILD, aber auch von MANOWAR und den britischen Urgesteinen IRON MAIDEN und JUDAS PRIEST.
In der frühen Phase veränderte sich der Aufbau der Gruppe einige Male, bevor Michael Dobbertin (Bass) im Jahr 2002 hinzu stieß, der Karstens musikalische Vision uneingeschränkt teilte. Noch unter dem Namen REUDIG veröffentlichte die Band 2004 die ersten Songs mit dem Titel “Hunter & Prey” auf CD.
2005 traten Ingo Creß (Drums) und Thomas “Tommy” Parchem (Gitarre) in die Band ein. Sie komplettierten die Besetzung, mit der die ersten zwei Alben entstehen würden.
Nachdem METAL LAW beim W:O:A Metal Battle 2006 die Herzen der Zuschauer erobern konnte, etablierte die Band einen Ruf in der deutschen Metal-Untergrundszene und spielte bei den Festivals Protzen Open Air und Headbangers Open Air mit, wo man sich die Bühne mit Acts wie BLITZKRIEG, METAL CHURCH, ULYSSES SIREN, METAL INQUISITOR, VIRON, POWERVICE und KORPIKLAANI teilte.
Im Januar 2007 erblickte METAL LAWs Debutalbum „Night of the Wolf“ über Battle Cry Records das Licht der Welt. Eingängige Songs, inspirierte Soli, zweistimmige Leads und charismatischer, leicht rauer Gesang machten das Album zu einer Marke des ursprungsbezogenen Stils, den die Gruppe verfolgt. Das Releasekonzert war ausverkauft und weitere Shows folgten 2007: METAL LAW eröffneten die Konzerte von SABATON und THUNDERBOLT.
Der Nachfolger von „Night of the Wolf“ mit dem Titel „Lawbreaker“ wurde im November 2008 über Metal on Metal Records veröffentlicht. Das Werk setzt sich mit einem geraderen, noch roheren Stil vom Debut ab und folgt diesem auf starkem Fuß mit weiteren energetischen Songs, kraftvollen Hymnen mit epischen, faustreckenden Refrains, fließenden Melodien, soliden Riffs und virtuosen Soli.
Aufbauend auf dem Erfolg von „Lawbreaker“, der durch viele positive Berichte in der Web- und Printpresse bestätigt wurde, zeigten METAL LAW erneut mit starken Konzertauftritten, wozu sie fähig waren. Die Performance der Band ist immer tight und konzentriert, aber dennoch entspannt und voller Selbstvertrauen, was die Zuschauer mitreißt und jeden Metalhead begeistert.
2010 war ein Jahr der Wende, denn nach und nach verließen alle Mitglieder die Gruppe, bis nur noch Karsten übrig war, der sich sofort auf die Suche nach Ersatz begab. Er fand Christoph Kleinwächter als Vertretung für Michael am Bass und das Duo hörte sich einige Schlagzeuger an, um das passende Fundament zu finden. Wieder einmal wurden keine musikalischen Kompromisse gemacht und sie fanden Maximilian Schulz als METAL LAWs neuer rhythmischer Motor. Die Suche nach einem zweiten Gitarristen wurde zur Herausforderung, endete jedoch mit dem Eintritt von Rocco Stellmacher, der nun Karstens Gitarrenarbeit unterstützt und die Zweistimmigkeit zurückbringt, ohne die die Musik der Band nicht funktioniert. Leider musste Rocco aufgrund zeitlicher Einschränkungen die Band kurz danach wieder verlassen und so sind Metal Law wieder einmal auf der Suche nach dem scheinbar schwer zu findenden und dennoch so wichtigen zweiten Mann an der Gitarre!
Sobald die Formation wieder komplett ist, werden METAL LAW auf die Bühne zurückkehren, um dort mit frischem Blut weiterzumachen, wo sie aufgehört haben. Anschließend wird die Band die Aufnahmen ihres dritten Albums in Angriff nehmen.